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Kinderbibliothek Bergheim

Erinnerungsreise im Juli

Hallo!
Mein Name ist Aleksandra. Sommer, besonders der Juli, ist die
Zeit der Enkelkinder und Großeltern, daher hier ein Text über
Erinnerungen an meine Oma.

 Ich erinnere mich, dass ich ein Buch über meine Oma schreiben wollte, und da merkte ich, 
wie wenig von ihrem Leben mir bekannt war. Leider war es zu spät, Fragen zu stellen. 
 Ich erinnere mich an den Sommer, den wir mit meiner Großmutter mit Gesprächen
verbracht haben. 
 Ich erinnere mich an Omas Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugendzeit.
 Ich erinnere mich an Gäste, die immer Freude und Spaß mitbrachten. 
 Ich erinnere mich an Blumen, die wir zusammen züchteten. Es war sehr heiß, und ich 
musste die Blume viel gießen. Das habe ich nur für sie getan. 
 Ich erinnere mich, als ich meiner Oma die Füße gewaschen habe, worüber sie sich sehr 
freute und was ich heute mit viel mehr Freude, Zärtlichkeit und Liebe tun würde. 
 Ich erinnere mich, wie Oma am offenen Fenster saß und mit Bekannten sprach, die 
draußen vor dem Fenster standen, denn sie konnte nicht mehr raus. 
 Ich erinnere mich, dass sie auf „Wie geht’s Ihnen?“ antwortete: „Besser kann‘s nicht sein!“ 
 Ich erinnere mich, als ich begann, die Zeit zu schätzen, in der wir zusammen waren, denn 
Oma wurde immer älter und älter. 
 Ich erinnere mich an den hausgemachten Wein (ja, den durfte auch ich im Alter von 10
Jahren probieren), der Rosenduft und eine hellrosa Farbe hatte. 
 Ich erinnere mich an Omas Augen, die nach Einschätzung meiner Tante blau waren und 
nach meiner … einfach gutherzig. 
 Ich erinnere mich an Omas Lebensfreude, Optimismus und Durchhaltevermögen. 
 Ich erinnere mich an sie, an meine liebe Oma, die nur das Beste in mir sah.

Aleksandra Bykova

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